Dank an die Hydraulik und die nächste Generation der Motorradhebebühne



Nach der Druckluft, die ein gewaltiger Fortschritt nach der mechanischen Motorradhebebühne war kam ein in sich geschlossenes Hubsystem, welches mittels Hydraulik auf und ab bewegt werden konnte. Hierbei wurde nur ein aus mehreren einzelnen Zylindern bestehender Hebelift durch die Kraft des Hydrauliköls bewegt und in einer bestimmten Position gehalten. Dieser Hebelift war in der Mitte der Stahlplatte angeschweißt, sodass dieses System eine neue Hebebühne für Motorräder ergab. Dieses seinerzeit neuartige System hatte den entscheidenden Vorteil, dass kein Schmutz oder Staub in das geschlossene System gelangen konnte. Ein weiterer Vorteil lag in der Tatsache, dass hier nur noch ein Kraftarm bewegt werden musste.

Da innerhalb dieses geschlossenen Systems im Normalfall auch kein Hydrauliköl aus dem System austreten konnte, benötigte diese besondere Motorradhebebühne auch erheblich weniger Wartung. Das Motorrad stand dabei in der Mitte der Platte auf seinem eigenen Ständer, sodass der Mechaniker von beiden Seiten am Motorrad arbeiten konnte. Dieses hydraulische System wurde über rund zwanzig Jahre das "Non Plus Ultra", denn es war über die gesamten Jahre keine Verbesserung der Motorradhebebühne in Sicht. Durch die seltener anfallende Wartung hatte sich die teure Investition bereits nach drei bis vier Jahren amortisiert.